By Jan-Wilhelm Beck

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28, 30; dagegen skep­ tisch Rudich (1 997) S. 264 Anm. 1 5 mit Sen. rhet. Contr. 2, praef. 4. Jan-Wilhelm Beck, Aliter loqueri • aliter uiui.. 42 . 87 Wenn Seneca aber schon lange zuvor von sich aus und ohne zu einer derartigen Lebensweise ge­ zwungen zu sein um Zugang zum Kaiserhof, um zweifelhafte Bekannt­ schaften und Freundschaften bemüht war und sich auf das unwürdige Trei­ ben im Umfeld der Caligula-Schwestern eingelassen hat, i st dies zu verur- 8 6 Es war natürlich Seneca, der rur Nero die öffentlichen Auftritte plante, Vorwände erfand und die Reden verfasste, mit denen dieser dann vor Senat und Volk sein Handeln recht­ fertigen konnte (vgl.

75 Wer solches liest, muss M itleid empfmden; seine Worte sind zu deutl ich, seine Situation ersche int zu schlecht. quid horridius, quid immansuetius, quid intemperantius Quid ieiunius, - solche Worte bleiben im Gedächtnis auch dann, wenn man weiterliest, wenn Seneca als Trost aufzeigt, wie leicht er zurechtkommt. Aus dem Bedauern des Lesers wird Bewunderung für den philosophisch gefestigten Mann . Doch wenn Seneca mit allen W idrigkeiten so gut fertig wird, wie es seine 'Consolatio' 73 Vg\. den literarischen Stolz des Verfassers über seine erstmals praktizierte Form des Trostes durch den Leidenden selbst (dia\.

50 "as unsuccessful [ ... ] as [ . . ] insensitive", Rudich (1 997) S. 23f. "the extent [ . . ] in his glorification of Cremutius Cordus is remarkable. [ . . ] the lengthy evocation of her father's suicide, perhaps the most terri fying moment in her life, [ ... ] , would hardly cheer the daughter. [ ... ] might even have found it offensive". a work of pre-eminent op­ portunism" vgl . z. B. Stewart ( 1 953) S. 70ff. mit dem Zitat S . 85, Trillitzsch ( 1 97 1 ) S . 38, Griffin ( 1 976) S. 22f.

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